Politische Weiterbildung
Zunächst bietet die Bundeszentrale für Politische Bildung einige Anregungen und Webseiten zur politischen Weiterbildung in qualitativer Form für fast jede Altersstufe an.
Man kann für wenig Geld zu vielen Themen die passende Lektüre oder Publikation bestellen, wird über interessante Veranstaltungen zu den einzelnen Themengebieten informiert und kann sich multimedial in das Wunschthema vertiefen. Auch hier ist der Weg das Ziel.
Vielfalt der Quellen
Man findet zu jedem Gebiet etwas Interessantes, sollte sich aber dennoch auch mit weiterer Literatur zum Thema auseinandersetzen, um nicht in Gefahr zu geraten, zu linear zu denken. Denn eine gute politische Bildung ist wohl eine solche, die alle möglichen Denkweisen und Argumente akzeptieren kann, ohne es aber zu versäumen, sich eine eigene Meinung gebildet zu haben. Politische Weiterbildung bedeutet dann, diese Meinung auch wieder verändern zu dürfen, je nachdem, welche Erkenntnisse man im Laufe der Zeit dazu gewinnen durfte.
Nicht nur eine Wahrheit kann das Wahre sein
Eine Grundannahme politischer Bildung ist unter Anderem, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt, sondern viele oder eben keine. Es kann hilfreich sein, sich die unterschiedlichen Kontroversen zu einer Thematik anzuhören, die Argumente für sich zu ordnen und erst dann die eigene Meinung und Ansicht nach außen zu formulieren.
Allerdings ist politische Bildung auch schon das grundlegende Interesse eines Menschen für die wirtschaftlichen und besonderen Ereignisse seiner Zeit, aber auch derer der Vergangenheit und Zukunft. Sobald man sich beginnt, für gesellschaftliche Zusammenhänge zu interessieren, handelt man bereits politisch und ist im Begriff, sich mit seiner Umwelt auseinandersetzen zu wollen.